Leben erfahren | Dialog

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Leben erfahren | Dialog | 23.08.25

Leben erfahren, ist so vielfältig, wie es Menschen gibt. Leben erfahren ist so vielfältig, wie es Hunde gibt. Und die Essenz verändert sich vermutlich auch nochmal bzw. immer wieder, wenn man diese beiden im Team betrachtet. Leben erfahren wird auch nicht für jeden Menschen im Zusammenhang mit einem Hund stehen. Leben erfahren kann mit ganz jungen und alten Menschen, mit bekannten und fremden Menschen, oder „nur“ mit einem Selbst in Verbindung stehen. Leben erfahren, kann in jedem Alter was anderes bedeuten, kann sich von der Gesamtsituation ausgehend anders gestalten, kann sich nach Veränderung der Gedanken, der Glaubenssätze, nach einer Veränderung der Lebensweise immer wieder verändern.

Leben erfahren ist ein stetiger Prozess, in dem immer wieder „Deals“ auftauchen werden, die vor Zeitraum x vielleicht noch gar keine Deals waren. Die eigene Bezeichnung, das eigene leben vom Leben erfahren kann sich selbst zum Deal entwickeln. Leben erfahren ist vermutlich wie eine Lebensreise zu betrachten, eine Reise die nicht bis ins letzte Detail geplant werden kann, eine Reise, die eben das Leben widerspiegelt und alle Wege die man erfahren durfte.

Leben erfahren kann sich vermutlich gar nicht in Worte fassen lassen, kann nicht fertig definiert werden und man kann Leben erfahren auch kein Etikett aufkleben.

Leben erfahren ist ein Gefühl. Ein Gefühl von Echtheit, von Authentizität, von Freiheit, von seinen Weg gehen, immer so mutig wie gerade möglich, mit so viel Selbst-vertrauen wie vorhanden, mit dem größtmöglichen Anteil von Begeisterung und vor allem aus dem Herzen voller Liebe und dem Verstand an der Hand.

Leben erfahren ist eben das Leben. Leben erfahren ist mein Leben. Leben erfahren ist jeder Moment. Jetzt und hier. Leben erfahren heißt, ich in und mit meinem Leben. Authentisch. Echt.

Und weil es so ist, weil es kein Etikett gibt, keine Grenzen, keine festen Punkte und doch, zumindest für mich, ein so klares Gefühl ist, eben mein Leben zu erfahren, will ich hier im Leben erfahren | Dialog meine Erfahrungen teilen.

Ich freue mich auf eine spannende Reise, die uns vermutlich in so viele Bereiche bringen und doch immer „mein Leben erfahren“ als Oberthema haben wird. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass der Leben erfahren | Dialog dir neben meinen sonstigen kostenfreien Angeboten noch einmal einen ganz neunen Blickwinkel aufzeigen kann, dich auf einer völlig neuen oder anderen Ebene erreicht und dir eine Inspiration sein kann.

Schlussendlich ist es wie immer… Ich kann nur aus meiner Sicht erzählen, meine Erfahrungen berichten und meine Ergebnisse teilen und doch vielleicht, finden wir in den echten Dialog, persönlich vor Ort oder im digitalen Meeting um aus „meins“ und „deins“ unser zu machen.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Beitrag. Peace geht raus!

Leben erfahren | Dialog | „Prüfe, ob du in dein Leben verliebt bist - Tag“ | 27.08.25

Heute ist der „Prüfe, ob du in dein Leben verliebt bist – Tag“.

Wo der Ursprung dieses Tages her kommt, kannst du sehr gerne in den allerersten Folgen von Leben erfahren | Der Podcast nachhören. Am Ende der Ursprung von Leben erfahren.

Hier in der Kürze. Der 27.08. vor vielen Jahren war der Tag, an dem mein Deal in sich zusammengebrochen ist. Einer der dunkelsten Tage die ich erfahren habe.

Ein paar Jahre später und einen Weg an Erfahrungen, an Leben, an Leben erfahren, also der Weg vom Deal hin zum Leben erfahren weiter, habe ich an diesem Tag mit einem Lächeln auf den Lippen diesen Dauerserientermin in meinem Kalender eingerichtet.

Der 27.08.. Ein Tag dem ich mit einer tiefen Dankbarkeit begegne, weil er den Weg zum Leben erfahren eröffnet hat.

Und? Bist du verliebt in dein Leben? Die Frage stellt sich so leicht und wirkt so simpel, ist aber, wenn man sie ernst nimmt und in ihrer vollen Größe und Macht betrachtet eine Wunderwaffe.

Wie schnell passiert es, dass sich einem eine „Chance“ bietet, dass man sich für jetzt, für den leichteren Weg entscheidet, dass man Entscheidungen aus der Angst heraus trifft, dass man etwas mal testen, oder versuchen möchte… und zack… sind Monate oder sogar Jahre rum.

Wie schnell sind wir Menschen in der Gewohnheit, im „alltäglichen“ Geschehen, in der Routine und dabei bei einem großzügigen wegdrücken, verdrängen oder abwinken von Dingen, Geschehnissen, Abläufen oder Begebenheiten die uns schon „irgendwie nicht passen“, für uns „nicht stimmig sind“ oder „irgendwie anders als gedacht“.

Wie oft, denken wir dann, stell dich nicht so an, das ist jetzt nicht sooo schlimm, das passt schon irgendwie, dass kann ich schon aushalten, vielleicht wird es ja doch noch anders, ich muss mich nur mehr anstrengen, es kommt doch so viel dabei rum, ich brauche dies oder jenes, es gibt halt keine andere Möglichkeit für mich…

Aus meiner Erfahrung ergeht es jedem Menschen so. Dem einen mehr, dem anderen weniger. Was vermutlich auch irgendwie Sinn und Zweck ist? Ist Leben nicht Veränderung? Erfahrung? Entwicklung? Wachstum?

Der „Prüfe, ob du in dein Leben verliebt bist – Tag“ ist irgendwie ein jährlicher Check in, ob ich mich auf dem Weg auf einem Lebensparkplatz abgestellt habe. Ob das Unkraut anfängt an mir hoch zuwuchern, die Parkplatzwächter mir den 100sten Strafzettel an die Scheibe pinnen und ich mein Geld, also meine Energie, immer wieder woanders hin überweise.

Habe ich mein Leben geparkt? Am besten noch mit laufendem Motor? Klar, dass irgendwann der Sprit aus ist…

Das Ding ist, keiner parkt sein Auto dauerhaft irgendwo, wenn er in das Leben und dessen Erfahrung verliebt ist. Man leg mal eine Rast ein, klar, man bewegt sich mal nur ein kleines Stück, oder pendelt von A nach B, manchmal fährt man eine Langstrecke, oder alles umgedreht, dass kommt dann auf den Fahrer an.

Und, wahrscheinlich ein genauso wichtiger Teil, den ich noch gar nicht erwähnt habe, der Tag heißt genau genommen „Prüfe, ob du in dein Leben verliebt bist und wenn nicht, ändere was – Tag“.

Ja. Wir sind nicht festgewachsen. Ein Auto was lange Zeit stand, kann zugewuchert sein, hat es aber durchaus die Kraft, sich freizufahren. Es kann sein das die Reifen platt sind, dass das Benzin aus ist, dass am Motor ein Teil ersetzt werden darf, vielleicht hat es den ein oder anderen Rostfleck… Wenn man sich mit Liebe, Fürsorge und Geduld dem Auto annimmt, wird es wieder in der Lage sein zu fahren. Du mit dir. Das gleiche Prinzip.

Und dann? Schnapp dir deine Landkarte, setz deine Fähnchen (neu) und fahr los. Und wenn es nur um die Ecke ist. Der Weg um die Ecke wird dafür sorgen, dass du wieder ein Gefühl für dich in Bewegung bekommst, er wird dir zeigen, dass du kannst und vielleicht, ganz vielleicht liegt auf diesem Weg bereits ein Geschenk für dich bereit, eine Idee wird dir präsentiert oder um die Ecke ist dein (jetziges) Ziel…

Vielleicht ist um die Ecke wieder Liebe für dich und dein Leben. Vielleicht geht es von hier weiter. Vielleicht fährst du zurück, weil du etwas übersehen hast. Vielleicht fährst du in ein anderes Land, einen anderen Kontinent… Und falls du dort wieder einparkst und vergisst, dass du „erfahren“ wolltest, der nächste 27.08. kommt.

In diesem Sinne, wünsche ich dir viel Freude, wenn du den „Prüfe, ob du in dein Leben verliebt bist – Tag“ für dich mitnimmst. Peace geht raus.

Leben erfahren | Dialog | Alles ist eins!? | 30.08.25

„Alles ist eins!“

Ein Satz den man oft, gerade in der „spirituellen Szene“, im „Raum der Persönlichkeitsentwicklung“ und im „Coachingmarkt“ sehr oft hört.

Ein Satz der für viele wahrscheinlich sehr abgedroschen und ausgelutscht kling. Ein Satz der im Alltag, also im Rahmen von alle Tage, jeden Tag, gleiche Abläufe und Routinen, oft als „mmh, ja ne, ist klar…“ abgetan oder sogar verspottet wird.

Alles ist eins, sagt vermutlich der Versand, kann ja gar nicht wahr sein! Wenn alles eins wäre, hätte ich ja auch etwas mit dem blöden Nachbarn zu tun, dann wäre ich ja auch eins mit der blöden Kuh, die morgens um 05.00h immer so laut ist und überhaupt, dieses ganze Durcheinander und die Idioten, die heute in dieser Welt rumlaufen… Nein! Es kann nicht alles eins sein!

Und wenn man dann noch in die materielle Welt geht, wird es völlig abgedreht! Weil alles ja nun mal alles beinhaltet. Also bin ich eins mit meinem Auto, mit meinem Bett, meiner Küche, der Straße, dem Gebäude, dem Stift und meinem Klo? Jetzt wird es wirklich lächerlich…

Alles ist eins, fühlt jedoch das Gefühl, der Bauch, wenn wir in Gesprächen mit anderen gemeinsam in Visionen und Ideen schwelgen, alles ist eins, wenn bei einem Konzert 5.000 oder mehr Menschen den gleichen Song singen, wenn wir uns in einer Gruppe über das Gleiche freuen oder zusammen für ein Ziel losgehen, alles ist eins, auch ich und mein Hund, oder mein Kind, wenn wir in Harmonie zusammen agieren, also leben, etwas erfahren.

Und fühlen wir uns nicht wie eins, wenn wir das Kleidungsstück finden, was wie angegossen passt, wenn wir morgens den Lieblingspulli aus dem Schrank nehmen? Fühlt es sich nicht an wie eine verschmolzene Einheit, wenn wir mit unserem Traumauto das erste Mal fahren und wir vor Freude die Mundwinkel nicht mehr runterbekommen? Hast du mal eine Stunde irgendwo festgesteckt und musstest dringend auf die Toilette? In dem Moment, nach der Stunde, fühlt man sich selbst mit seinem Klo als eins, oder?

Also, was ist nun mit „Alles ist eins“?

Kann es sein, dass wir „alles ist eins“ ablehnen, wenn wir mit dem Verstand keinen Nutzen für uns draus ziehen können, wenn alles eins ist? Kann es sein, dass wir es ablehnen, wenn diese, ja durchaus gut gemeinte, liebevolle Aussage bzw. zur Verbundenheit aufrufende Aussage uns vielleicht in unseren Schatten trifft? Uns dort erwischt, wo unser Verstand seine Aufgabe, seinen Job hervorragend ausführt und uns schützen will? Schützen vor Gefühlen wie Schuld, Kleinheit, Ohnmacht, Angst, Unzulänglichkeit, Scham und Co? Weil, wenn wir uns gut fühlen, wenn es „positiv“ ist, wenn es ein Lächeln zaubert, dann gehen die meisten Menschen ja mit, also mit der Aussage, oder zumindest mit dem Gefühl von alles ist eins, wir sind gemeinsam, wir sind eine Einheit.

Und wenn ich es praktisch angehen? Kann etwas ohne etwas existieren? Kann es etwas geben ohne alles, oder zumindest etwas anderes? Da kommt in meinem Kopf direkt dieses bekannte Bild von dem Huhn und dem Ei…

Kannst du sein, nur aus dir heraus? Nein, deine Mama hat dich auf diese Welt gebracht. Und auch die konnte dich nicht alleine „herstellen“. Und tatsächlich, egal in was für ein Szenario ich mich gedanklich versetze, komme ich immer wieder dort aus, alles hat irgendwie mit allem zu tun…

Wenn ich wahllos einen Tag in meinem Leben nehme, in egal welche Situation ich gehe, nichts geht ohne „alles“. Ich kann morgens nicht aufwachen, ohne das ich bin, sind wir wieder bei der Mama und Co… Mein Bett habe ich, weil irgendwo ein Baum gewachsen ist, also ich habe ein Holz Bett, dieses Holz musste verarbeitet, ausgestellt und verkauft, geliefert und aufgebaut werden. Und selbst der Baum war mal ein Samen, der auf Boden, Wasser und Wärme angewiesen war um zu wachsen.

Alles was ich nutze, jeder Gegenstand, jedes kleine Teilchen, jedes Gadget, jede Straße, jedes Fortbewegungsmitten, einfach alles, alle Nahrungs- und Lebensmitten, alles hängt am Ende immer irgendwie mit allem zusammen…

Und nun könnte man ja auch noch in die Physik gehen. Kurz gesprochen, weil ich hier nun wirklich kein Experte bin, alles ist am Ende Energie.

Nur für den Gedankeninput habe ich Google gefragt und hier die Zusammenfassung für dich kopiert:

„Wenn man also sagt „alles ist Energie“, meint man in der Physik, dass Energie eine universelle und grundlegende Größe ist, die in verschiedenen Formen existiert und sich in andere Formen umwandeln kann. Alles im Universum ist entweder Energie oder besteht aus Masse, die in Energie umwandelbar ist.“

In diesem Sinne, wünsche ich die viel Freude bei deiner Beobachtung und Erfahrung zu „Alles ist eins“!? Peace geht raus!

Leben erfahren | Dialog | Alltagshelden „Wissen“| 07.09.25

Wie ja bereits festgestellt, lässt sich Leben erfahren nicht einkategorisieren oder als fertiges Etikett verwenden.

Was aber mit dem Beenden des Deals und dem zunehmenden Leben erfahren bei mir einherging, war das Beschäftigen mit diversen Themen die das Leben als solches, zumindest bei mir, beinhaltet.

Ich finde den Leben erfahren | Dialog als Transportmittel für dieses „Wissen“ eine wundervolle Plattform und vielleicht kann ich dem ein oder anderen eine neue Idee, eine Alternative oder grundsätzlich Potenzial für neue Gedankenbilder und ggf. sogar neue Handlungsspielräume mit an die Hand geben.

„Wissen“ weil, es für mich Wissen ist. „Wissen“ weil, jeder bekanntlich seine eigene Wahrheit hat. Da dieses Wort für mich stimmig ist, für dich vielleicht aber nicht, möchte ich es hier im ersten Hauptteil von Alltagshelden „Wissen“ eben kurz aufgreifen.

Ist es nicht so, dass wir alle irgendwann, irgendwo, von irgendjemanden gelernt haben, wie man Dinge macht, wie man Situationen betrachtet, was richtig und falsch ist und wie, wo, was zu erledigen, zu betrachten oder zu behandeln ist?

Ich habe bei vielen Dingen festgestellt, dass wenn ich, ich die erwachsene Person, die, die selbst für ihr Leben verantwortlich ist und natürlich auch für das meiner beiden Jungs, also meiner Hunde, zu den diversen Themen recherchiere, mit Menschen, die in einem Feld ihre Berufung leben und ihr Leben diesem Thema gewidmet haben spreche und mich aller zur Verfügung stehenden Medien bediene oft bei völlig „neuem“ Wissen auskomme. Fast immer eine komplett neue Seite kennen lernen oder endlich ein Gefühl für Stimmigkeit, für mich, entdecken darf.

Also werde ich unter dieser Headline meine Erfahrungen, ggf. Rezepte, externe Links und Co teilen. Was ich dazu sagen darf, hier geht es nicht um Links mit denen ich Geld verdiene oder ähnliches, sondern um das teilen der ggf. Produkte und Co. die ich nutze und die mich überzeugt haben. Diese Beiträge werden als „unbezahlte Werbung“ gekennzeichnet sein.

Natürlich, solltest du, dein Produkt oder what ever hier auftauchen und du möchtest meine Arbeit supporten, komm gerne auf mich zu :). Dann wird es bezahlte Werbung, jedoch erst, wenn ich es unabhängig, sprich privat gekauft, getestet und erfahren habe. Und für gut befunden. Oder ich darf sagen, wenn ich es, für mich, nicht gut finde und berichten „soll“ nach einer Überlassung.

So, viele Worte, die ich für mich loswerden will, aber kein „akuter Content“ für dich.

Ich möchte in diesem Beitrag einen Link mit dir teilen, von einem Onlinekurs, welcher völlig frei zur Verfügung steht, ohne Login funktioniert und ein Angebot in einer unfassbaren Bandbreite bereithält, die mich begeistert. Egal wo man beim Leben erfahren hinguckt, hinkommt oder vorbeiläuft, dieses Angebot ist wundervoll und umfänglich mit Liebe aufbereitet.

https://wissenschafftfreiheit.com/ ist die Website von Ricardo Leppe. Zugegeben, ich habe ca. 85% aller 400+ Videos durch und in der Zwischenzeit von ca. 3 Monaten sind wahrscheinlich nochmal 100 dazugekommen.

Mein Herz sagt ja, zu dem, was ich bisher erfahren durfte, es hat ein paar Bereiche in meinem Leben total bereichert und der Link zum Hund, also Mensch und Hund, also meine Herzensmission finde ich an allen Ecken und Enden.

Ich wünsche die viel Freude beim durchstöbern und raussuchen, welche Angebote in diesem Kurs für dich passend sind und freue mich, an der ein oder anderen Stelle hier mit dir mein Alltagshelden „Wissen“ zu teilen. Peace geht raus.

Unbezahlte Werbung.

Leben erfahren | Dialog | Ist der Deal wirklich ein Deal?| 31.12.2025

Beende den Deal deines Lebens und fang endlich an dein Leben zu erfahren.

Ein Slogan, mein Slogan.

Und doch nicht nur ein Slogan, sondern ein Satz, der aus meiner tiefsten Überzeugung entstanden ist.

Jetzt, hier und heute, nachdem „der Deal“ mich vollumfänglich „erwischt“ hat, mich, mein Leben vollständig „ausgeknockt“ hat und gefühlt nur noch die „Zwangshandlung“ übrig war, die „Stop Taste“ vom Leben erfahren zu drücken bleibt die Frage

Ist der Deal wirklich ein Deal?

Ist es so, dass wenn ich mein Leben erfahre, ich keinen Deal mehr habe? Oder ich einen Deal sofort entlarve und beende? Ist ein Deal wirklich ein Deal, oder ist es vielleicht ein Teil vom Leben erfahren? Kann ich überhaupt mein Leben erfahren, wenn ich keine Deals mehr habe?

Ein bisschen wie die Frage, gibt es Licht ohne Schatten bzw. Schatten ohne Licht?

Meine Wahrheit ist, ich bin voll sehend, mit vollem Bewusstsein in den „Knockout“ gelaufen, ich wusste um die Deals, mein Herz, meine Seele, mein Gefühl, nenne es wie es für dich passt, habe deutlich gespürt, das ist ein Weg, der dich kaputt macht, der nicht deiner Wahrheit entspricht, das ist ein Weg, der nicht dein Weg ist… Also um es etwas salopper auszudrücken, du bist an der Kreuzung mit den Wegpfeilern in Richtung Deal gegangen… vielleicht sogar mit einem Sprint gestartet… Nach dem Motto, sicher ist sicher.

Aber warum? Warum, wenn ich den Deal doch gesehen habe? Gefühlt habe? Ich die Beschriftung der Wegpfeiler klar lesen konnte?

Nun ja, der Deal ist das, was sich sicher anfühlt. Das was bekannt ist. Wo wir ein Repertoire an Handlungen, Mechanismen, Gefühlen und Co haben. Und ja, so ist unser Verstand, so sind wir nicht zuletzt auf Grund unserer Geschichte ausgerichtet, Sicherheit ist gut. Sie ist selbst dann gut, wenn Sicherheit ein Leben gegen das eigene Herz bedeutet.

Und nur um es erwähnt zu haben, der Deal hat noch einen entscheidenen Vorteil! Der Deal gibt uns scheinbar Raum, zu ignorieren, was im Schatten ist. Der Deal leuchtet für uns so hell im Licht der geglaubten Sicherheit, dass es kurzfristig so aussehen mag, als sei er selbst das Licht. 

Es gibt für mich eine Sache, etwas was so tief in mir, meinem Herzen verankert ist, dass wenn es sich hier im Außen zeigt, ich nicht anders kann, keine scheinbare Sicherheit der Welt mehr ausreicht, um mich weiter laufen zu lassen, um weiter zu dealen…

Meine komplette Außenwelt, hat mich angeschrien, die Spiegel waren so klar zu erkennen…

Egal ob es von den Menschen in meinem Leben kam, der Umgebung in der ich mich aufgehalten habe, den Situationen und Begebenheit, die mir tagtäglich begegnet sind, mein Körper eine deutliche Sprache gefunden hat, ich unbewusste Worte genutzt habe und schlussendlich das mir allerwichtigste in meinem Leben mir keine Wahl mehr ließ…

„STOP!“

Es fällt mir schwer, die Spiegel zu beschreiben, da es Spiegel im Außen waren und das beinhaltet, dass ich das Außen beschreiben müsste, also etwas was nicht mich zeigt.

Also ab hier gilt es, „die Hosen runter zu lassen“ und zu zeigen, was, welche Anteile, welche Schatten meiner Innenwelt gespiegelt wurden…

Mir stand das Wasser bis zum Hals, vom Rennen, vom es besser machen, vom mehr machen, vom allem gerecht werden, von der Suche nach der „Schublade“ in die es, in die ich, passe.

Ich habe mich selbst, meine Bedürfnisse, mein Herz, meine Wünsche völlig ignoriert und immer hintenangestellt, mich selbst versetzt und bin unzuverlässig mit mir umgegangen.

Ich habe mir selbst nicht mehr zugehört, bin nicht mehr für mich eingestanden und habe mir erlaubt, dass ich unfair, schwer und ignorant mit mir umgehe.

Ich habe Ablenkung, Lärm, Unterhaltung (unten halten), Durcheinander und den Versuch der Anpassung um des Funktionieren Willens, um des geglaubten Frieden Willens zugelassen.

Ich habe meiner Gedankenwelt, welche schnell, unklar, zweifelnd, angstvoll, durcheinander, unstrukturiert, ungefiltert und unbereinigt war das Feld überlassen und mein Herz in einer Kammer verstauben lassen.

Ich habe unbewusst meine Worte eingesetzt, so war der Satz „Ich könnte kotzen“ etwas was mein System häufig von mir gehört hat.

Ich habe die Nase so voll gehabt, von dem Leben, was ich zugelassen habe, vom Deal, den ich eingegangen bin, um nicht durch den Schatten zu gehen, dass es mir schier die Luft zum atmen genommen hat.

Ich könnte wahrscheinlich noch Seiten füllen, mit dem was mir mein Außen in mir gezeigt hat. Hab ich dass alles gesehen? Ja! Habe ich es verstanden? Das meiste, ja! Konnte ich es zulassen und durchfühlen? Nein!

Erst ab dem oben bereits genannten Punkt, konnte ich, zugegeben auch aus absoluter körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung heraus, es zulassen. Zulassen vom Stillstand, von der Angst, von dem Gefühl der Peinlichkeit, von der Einsicht des Wegrennens, von der Reflektion meines Verhaltens, von dem Schatten, der einfach nur erkannt und gefühlt werden will, von meiner Verantwortung für mich und mein Leben, von meinen Grenzen, von Heilung die das Ego, der Verstand nicht wollte, von Verstehen und Vergebung, von Dankbarkeit und vielen Unklarheiten und Fragen.

Schlussendlich darf ich für mich nun feststellen, dass der Deal ein elementarer Bestandteil vom Leben erfahren ist. Nur durch den Deal komme ich immer wieder zu meinem Leben erfahren, zu meiner Wahrheit, zu meinem Selbst, zu dem was ich bin. Denn das Einzige, was sicher ist, dass das Leben ein Erfahren ist, kein „Dauerstau“ auf der Lebensstraße.

Was bleibt, sind gute Frage, die, wenn ich sie wirklich stelle und aus meiner inneren Weisheit, aus meiner Angebundenheit und nur für mich beantworte, mich wieder zu mir und meinem Leben erfahren führen. Das Außen, das Leben wird nachziehen und dir in allem zeigen, spiegeln, dass du (wieder) auf dem Weg zu dir bist.

Wer bin ich?

Was will ich?

Was macht mich aus?

Warum bin ich hier in diesem Leben?

Was ist mir das allerwichtigste?

Lebe ich die Antworten auf diese Fragen jeden Tag für mich?

In diesem Sinne, DANKE, für alle, die mich dieses Jahr begleitet haben, die mutig hingesehen haben, die sich alleine, oder auch mit ihrem Hund zusammen auf den Weg des Leben Erfahrens begeben haben.

Peace geht raus.